II-2.1.11

Zimmerling, Evangelische Kommunitäten

📅 2011 📄 14 Seiten

Evangelische Kommunitäten Von Peter Zimmerling Zum Begriff „Kommunität“ (lat. communitas , engl. community , frz. communauté ) wird im Deutschen in einem engeren und einem weiteren Sinn verwendet. Im engeren Sinn bezeichnet er evangelische Gemeinschaften, die nach der - häufig modifizierten - Regel der drei monastischen Gelübde auf Dauer zusammenleben: des Gehorsams gegen eine Leitungsinstanz, des Verzichts auf Privatbesitz und auf die Ehe (z. B. die „Communauté de Taizé“ oder die „Communität Christusbruderschaft Selbitz“). Hierher gehören auch die z. T. bereits im 19. Jahrhundert entstandenen Diakonissenmutterhäuser. Im weiteren Sinn findet der Begriff für Schwesternschaften, Bruderschaften und Gemeinschaften von Frauen und Männern Verwendung, deren Mitglieder zwar nach einer verbindlichen Regel ihr Christsein gestalten und auch regelmäßig zu Tagungen und Einkehrzeiten zusammenkommen, ohne sich aber aus Familie und Beruf zu lösen (z. B. die „Evangelische Michaelsbruderschaft“). Es gibt auch Gemeinschaften, die beide Formen leben (z. B. die „Jesus-Bruderschaft Gnadenthal“). Eine besondere Form …

📖 Leseprobe

Die ersten Seiten dieses Artikels können Sie kostenfrei lesen.

📄
II-2.1.11 Evangelische Kommunitäten.pdf 14 Seiten
Vorschau öffnen