I-17.3

Willems, Kognitions- und neurowissenschaftliche Forschung zu Religiosität

📅 2013 📄 16 Seiten

Kognitions- und neurowissenschaftliche Forschung zu Religiosität Franziska Merle Willems Einleitung Alles, was wir wahrnehmen, fühlen, denken, erinnern, wollen, uns vorstellen und tun können ist unter anderem von unserem Gehirn abhängig. Daher liegt es nahe, dass es auch spezifische neuronale Grundlagen religiöser Erfahrungen gibt. In diesem Zusammenhang ergeben sich Fragen wie: Was geht im Gehirn von Menschen vor, die religiöse Erlebnisse und Überzeugungen haben? Oder: Ist das menschliche Gehirn durch seine evolutionäre Entwicklung so beschaffen, dass es für religiöse Erfahrungen prädestiniert ist? Die Forschung zu diesem Thema geschieht auf verschiedenartige Weise und unter unterschiedlichen Bezeichnungen - wie beispielsweise im Rahmen der „(neurowissenschaftlichen) Meditationsforschung“, der „Cognitive Science of Religion“ oder der „Neurotheologie“1 . All diese - teils sehr unterschiedlichen - Herangehensweisen lassen sich nicht klar voneinander abgrenzen und haben gemeinsam, dass sie die möglichen Zusammenhänge zwischen Gehirnaktivitäten sowie deren evolutionären Grundlagen und Religiosität bzw. Spiritualität untersuchen.2 Dies geschieht auf metaphorische oder spekulative …

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