Vorster, Dieckmann, Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK)
Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) Von Hans Vorster und Elisabeth Dieckmann Gründung und Arbeitsbereiche Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) wurde am 10. März 1948 in Kassel gegründet. Gründungskirchen waren die EKD, die Evangelisch-methodistische Kirche (EmK), die Evangelische Gemeinschaft, die sich 1968 mit der EmK vereinigte, der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden / Baptisten (BEFG), die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Mennonitengemeinden und das Katholische Bistum der Altkatholiken in Deutschland. Mit Ausnahme des BEFG beabsichtigten alle Gründungskirchen, dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) beizutreten, dessen Gründung bevorstand und im August 1948 in Amsterdam erfolgte. Die ACK war dabei durch einen eigenen Delegierten vertreten und hat seither im ÖRK den Status eines „angeschlossenen Rates“ ( associated council ). Der Arbeitsbereich der ACK erstreckte sich zunächst auf alle vier Besatzungszonen einschließlich des Saargebiets; seit dem 1. Januar 1992 wieder auf die ganze Bundesrepublik (Sitz: Frankfurt am Main). Dazwischen lagen Zeiten der Kontaktbehinderung und aufgrund …
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