Utsch, Argumente für eine religions- und spiritualitätssensible Psychologie
Reasons for a more religious and spiritual sensitive psychology
XIV - 4.3 Argumente für eine religions- und spiritualitätssensible Psychologie [Reasons for a more religious and spiritual sensitive psychology] Michael utsch Zusammenfassung Der Aufsatz weist auf konzeptuelle Unterschiede zwischen Religion und Spiritualität hin und geht von einer spirituellen Dimension als anthropologischer Konstante aus. Das menschliche Grundbedürfnis nach Bezogenheit auf ein größeres Ganzes hat unter den verschiedenen kulturellen und gesellschaftlichen Bedingungen unzählige Formen von Religionen hervorgebracht. Spirituelles Erleben und religiöses Verhalten nehmen Einfluss auf die Identitätsbildung des Einzelnen und sind damit psychologisch relevant. Weil Religiosität und Spiritualität aber psychologisch wenig erforscht sind und dennoch hohe Heilungserwartungen damit verknüpft sind, hat sich ein alternativer Gesundheitsmarkt etabliert, auf dem Wirkweisen weniger wissenschaftlich als weltanschaulich begründet werden. Nach Begriffsklärungen wird die wachsende Bedeutung einer kultursensiblen Einbeziehung religiöser und spiritueller Bedürfnisse dargestellt und werden Merkmale und Wirkprinzipien zur Aktivierung religiös-spiritueller Ressourcen beschrieben. Sowohl die Theorien des religiösen Copings, der Positiven Psychologie als auch die therapeutischen …
Reasons for a more religious and spiritual sensitive psychology
No English summary available. Only title translated.
📖 Leseprobe
Die ersten Seiten dieses Artikels können Sie kostenfrei lesen.