Ursen, Psychobewegungen in Deutschland
Psychobewegungen in Deutschland Von Michael U rsen „Psychogruppen“, die dem Erscheinungsbild einer organisierten, religions ähnlichen Bewegung gleichen, weil sie von einem erleuchteten Meister geleitet werden und sich durch weitere charakteristische Merkmale wie die geschlosse ne Gruppenstruktur, eine visionäre Ideologie, transformative Bewusstseins techniken etc. auszeichnen, existieren nur noch vereinzelt-z.B. die Gruppe um die Psychologin Heide Fittkau-Garthe (vgl. Materialdicnstder EZW 3/1998 und 2/2001). Andere bekannte Beispiele für derartig konfliktträchtige Psychogruppen sind die Scientology-Organisation, der VPM oder die Osho-Bewegung, die im vorliegenden Handbuch bereits durch Einzeldarstellungen berücksichtigt wur den (vgl. IX - 7, IX - 8 und VIII - 8). Alle drei haben allerdings in den letzten Jahren einen deutlichen Mitgliederschwund zu verzeichnen. Die Scientology-Organisation verlor insbesondere durch die Aufklärungsarbeit staatlicher Stellen in Deutschland an Einfluss. Der VPM tritt heute primär als rechtskonservative Gruppe und kaum noch als individuelles Lebenshilfe-Angebot in Erscheinung - und hat vielleicht auch deshalb Anhänger verloren. Die Osho-Bewegung hat …
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