VIII-13.1

Uhrig, Gegenwärtige Theosophie

2014 23 Seiten

Gegenwärtige Theosophie Von Christian Uhrig Einleitung Forscht man zu der Ausbreitung religiöser Ideen und Weisheitslehren aus dem asiatischen Raum, begibt man sich auf die Suche nach geistigen Vorläufern des Bauhauses oder beschäftigt sich mit der indischen Nationalbewegung, so stößt man immer wieder auf die Theosophie als wichtigen Impuls- und Ideengeber. In dieser Funktion als Katalysator von neuen religiösen Vorstellungen in der Zeit ihrer Gründung wird die Theosophie in der maßgeblichen Literatur wahrgenommen. Studiert man die Geschichte der modernen Religiosität, begegnet man der Theosophie auf diese Weise immer wieder. Im Bewusstsein der Öffentlichkeit dürfte die Theosophie, trotz vereinzelter Nennungen in größeren deutschen Nachrichtenmedien, deutlich weniger präsent sein.1 Ebenso nimmt die Publikationsdichte ab, wenn man nach der Entwicklung der Theosophie in Deutschland, und besonders nach 1945, fragt. Da im vorliegenden Handbuch der Religionen bereits ein Eintrag zum Thema „Theosophie“ (Theosophische Gesellschaft VIII - 13) existiert, beschränkt sich dieser Artikel darauf, die Entwicklungslinien …

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