Stambolis, Katholische Jugendbewegungen
Catholic youth movements
**II - 1.2.22 Katholische Jugendbewegungen** _**[Catholic youth movements]**_ Von Barbara Stambolis Zusammenfassung Die Anfänge katholischer Jugend „im Aufbruch“ fügen sich in lebensreformerische Initiativen, in zeittypische Kritik an ungesunden Lebensweisen, nicht zuletzt an Nikotin- und Alkoholkonsum ein. Überdies hatte sich seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts ein katholisches Milieu mit zahlreichen Vereinen herausgebildet. Auch Jugendvereine gehörten zu den Vereinsgründungen. Sie entstanden aus sozialen und seelsorgerischen Impulsen heraus. Die Burg Rothenfels am Main wurde nach dem Ersten Weltkrieg zu einem spirituellen Mittelpunkt für katholische Jugendbewegte. Bereits hier zeigte sich ein Grundproblem katholischer Jugend: die Gehorsamspflicht gegenüber kirchlicher Autorität und eine recht enge Grenze freiheitlich selbstbestimmten Handelns. Die Forderung, religiöse Veranstaltungen zeitgemäß zu einem für Jugendliche ansprechenden Gemeinschaftserlebnis umzugestalten und dabei jugendbündische Elemente zu berücksichtigen, fand breiten Zuspruch in einer ganzen Reihe von Gruppierungen. In Ländern und Regionen des vormals habsburgisch/österreichischen Einflussbereiches entwickelten sich deutschsprachige katholische Jugendgruppierungen parallel zu ähnlichen in Deutschland …
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