Schulte, Religionsdidaktik und Sportdidaktik
Religionsdidaktik und Sportdidaktik Von Andrea Schulte Erste Annäherungen Die Aufnahme dieses Beitrags in das Handbuch der Religionen verdankt sich einer gesellschaftlich-kulturellen und einer schulpädagogisch-didaktischen Entwicklung. Religion und Sport sind zwei lebensweltliche Phänomene, die im gegenwärtigen öffentlichen Diskurs zunehmend an Bedeutung gewinnen.1 Sie sind wichtige Kulturformen unserer Gesellschaft und spielen in der alltäglichen und außeralltäglichen Lebensgestaltung von Menschen eine wichtige Rolle. Viele können sich die Gestaltung ihrer Freizeit ohne Sport nicht mehr vorstellen. Wieder andere lassen sich im Zeichen der „Wiederkehr der Religion“ vom „religiösen Markt“ ansprechen, den die „postmoderne“ Gesellschaft des 21. Jahrhunderts bereithält. Als „Signatur der Moderne“ fordern diese Phänomene für sich genommen die Wissenschaften schon hinreichend heraus, aber erst aktuelle Studien zum Verhältnis von Religion und Sport haben vielschichtige Verbindungslinien und Berührungspunkte hervorgebracht, die eine besondere Beachtung verdienen. Als Unterrichtsfächer sind Religion und Sport an den allgemein und berufsbildenden Schulen der Bundesrepublik Deutschland im Fächerkanon verankert, gleichwohl sind …
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