Schmidt-Weil, Orientierungshilfe in der Dialektik von Beheimatung und Begegnung
Guidance in the Dialectic of Home and Encounter
Jüdische Religionslehre ist kein neues Fach in Deutschland. Sie geht auf Moses Mendelssohn zurück und knüpft an die lange jüdische Tradition der Erziehungs- und Bildungsarbeit unter Einbezug der Quellen des Judentums wie Thora, Mischna, Talmud an. Jüdischer Religionsunterricht hat im Fächerkanon der Schule die Aufgabe, der Kommunikation der Schülerinnen und Schüler mit den jüdischen Traditionen in der gegenwärtigen Welt zu dienen. Auch in der Jüdische Religionspädagogik werden jüdische Traditionen und jüdisches Lernen historisch und systematisch reflektiert und fruchtbar gemacht. Eine Herausforderung besteht dabei darin, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern die Pluralität des Judentums zu vermitteln sowie die zwei weiteren Kanäle der jüdischen Traditionsvermittlung einzubinden: Familie und Gemeinde. Die angestrebten Bildungsstandards sollen einen hohen Plausibilitäts- und Praktikabilitätsgrad aufweisen und die Lernenden befähigen, ihr Judentum selbstbewusst zu leben.
Guidance in the Dialectic of Home and Encounter
Jewish Education, Pedagogy of Religion and Religious Teaching in Germany
No English summary available. Only title translated.
📖 Leseprobe
Die ersten Seiten dieses Artikels können Sie kostenfrei lesen.