IX-11

Schmidt, Anthroposophie

2016 19 Seiten

Anthroposophie Von Robin Schmidt Einleitung Eine neue Waldorfschule in der Stadt, Demeter-Produkte im Supermarkt, Weleda-Creme in jeder Drogerie oder Rudolf Steiners Wandtafelzeichungen zentral bei der Biennale in Venedig ausgestellt, seine Schriften neuerdings bei einem renommierten Verlag in kritischer Ausgabe, Diskussionen um ein bedingungsloses Grundeinkommen oder die Verleihung des alternativen Nobelpreises an zwei anthroposophische Kulturschaffende - Anthroposophie ist Teil der Alltagskultur geworden. Sie hat in den letzten 100 Jahren vielen Menschen ermöglicht, ihren Ideen und Initiativen neue Horizonte zu eröffnen. Die weltweit über 10.000 anthroposophischen Einrichtungen wie Kliniken, Schulen, Kindergärten, biodynamischen Höfe und heilpädagogische Heime, Arztpraxen, Kulturzentren und viele ungezählte Initiativen finden in allen Erdteilen Anerkennung. Dies nicht nur in privilegierten bürgerlichen Milieus wie vielfach in Deutschland, sondern auch in sozialen Brennpunkten westlicher Großstädte, in Südafrika, Südamerika, im Nahen Osten und in den letzten Jahren vermehrt auch in Asien. Anthroposophie ist in den Worten ihres Begründers Rudolf Steiner (1861-1925) ein „Bewusstsein …

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