Schlehahn, Essen als Zeichen religiöser Identität in den dreimonotheistischen Religionen
Dietary habits as a symbol of religious identity in the three monotheistic religions
Essen als Zeichen religiöser Identität in den drei monotheistischen Religionen - Potenziale und Grenzen interreligiösen Lernens [Dietary habits as a symbol of religious identity in the three monotheistic religions - possibilities and limits of interreligious learning] Von Raphael Schlehahn Zusammenfassung Essen als alltägliches und im Trend liegendes Phänomen birgt Potenzial für eine religionspädagogische Auseinandersetzung mit den drei monotheistischen Religionen (Kap. 1). Im Judentum, Islam und Christentum spielen Speisevorschriften beziehungsweise spezielle Nahrungsmittel im religiösen Alltag und im Rahmen von Ritualen eine bedeutende Rolle und stellen einen festen Bestandteil religiöser Ausdrucksformen dar (Kap. 2). Dadurch besitzen sie einen entsprechenden Einfluss auf die religiöse Identität der Individuen und Religionsgemeinschaften. Da beide Formen der religiösen Identität stark von der Kultur geprägt sind, treten sie möglichweise auch mit kulturellen Identitäten in Wechselwirkung, sodass Überschneidungen und gegenseitige Konkurrenz auftreten können (Kap. 3). Unter der Beachtung der Identitätsvielfalt können die Speisegebote der Religionen in der Spur des …
Dietary habits as a symbol of religious identity in the three monotheistic religions
Possibilities and limits of interreligious learning
No English summary available. Only title translated.
📖 Leseprobe
Die ersten Seiten dieses Artikels können Sie kostenfrei lesen.