Sajak, Interreligiöses Lernen, katholisch
Interreligiöses Lernen, katholisch Von Clauss Peter Sajak Auch wenn der Religionsunterricht in den meisten Ländern der Bundesrepublik Deutschland unter Berufung auf Art. 7 III GG konfessionell, also in der Verantwortung der Religionsgemeinschaften organisiert wird, so bedeutet das nicht, dass im katholischen Religionsunterricht nur aus der Perspektive des katholischen Glaubens (teaching in religion) gelehrt und gelernt wird. Seit der Würzburger Synode (1972-1975) gehört es auf der einen Seite natürlich zu den fundamentalen Zielen des katholischen Religionsunterrichts, „mit der Wirklichkeit des Glaubens und der Botschaft, die ihm zugrunde liegt“ vertraut zu machen, auf der anderen Seite aber auch „zu persönlicher Entscheidung in Auseinandersetzung mit Konfessionen und Religionen, mit Weltanschauungen und Ideologien“1 zu befähigen. Dies bedeutet, dass neben der Erschließung und Reflexion der katholischen Glaubenslehre auch die religionskundliche Bearbeitung und religionsdidaktische Aufbereitung sogenannter Weltreligionen2 ein wesentliches Element des katholischen Religionsunterrichts darstellt (teaching about religion) . Entsprechend wird in die Curricula des katholischen Religionsunterrichts …
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