II-6.2.6

Rammelt, „Orientalisch sein“ in Deutschland

📅 2020 📄 44 Seiten

II - 6.2.6 „Orientalisch sein“ in Deutschland. Orientalisch-orthodoxe Migrationsgemeinschaften in Deutschland - Ein- und Überblicke [“Being Oriental” in Germany. Oriental-Orthodox Migration Communities in Germany - Insights and Overviews] Von Claudia Rammelt Zusammenfassung Nicht erst seit der sogenannten Flüchtlingskrise bereichern Christen aus dem „Orient“ die Religionslandschaft in Deutschland, vielmehr blicken sie auf eine längere Geschichte. Jene Gemeinschaften, die in Folge der christologischen Kontroverse sich aus der Reichskirche herauslösten und fortan als syrisch-orthodoxe Christen, Armenier, Kopten, Mitglieder der Kirche des Ostens, eritreisch oder äthiopisch-orthodoxe Christen ihren Glauben zwischen Euphrat und Nil, Persischem Golf und afrikanischem Hochland lebten, kamen gerade auch aufgrund krisenhafter Zustände und religiöser Verfolgungen nach Deutschland. Mit viel Engagement gestalten sie christliches Leben in der Diaspora zwischen Identitätsbewahrung und Assimilation. Schlagwörter: Orient, Migrationskirchen, Identität, Assimilation Summary Not only since the so-called refugee crisis Christians from the “Orient” enrich the religious landscape in Germany, but they look back onto a longer …

Schlagwörter: Orient, Migrationskirchen, Identität, Assimilation

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