XIV-4.1

Paulus, Die Psychologie der Wohltätigkeit

📅 2017 📄 18 Seiten

## **XIV - 4.1 Die Psychologie der Wohltätigkeit** Markus Paulus Wohltätiges Verhalten, definiert als das Teilen von Ressourcen mit bedürftigen Personen, ist eine Tugend in vielen Weltreligionen. Im christlichen Glauben spielt die Caritas als Ausdruck tätiger Nächstenliebe eine zentrale Rolle. Im Islam stellt die Zakat (eine obligatorische Abgabe eigener Ressourcen an bedürftige Muslime), eine der fünf Säulen dar, während die Sadaqa eine freiwillige Abgabe an alle Bedürftigen bezeichnet. Auch unabhängig von religiösen Überzeugungen spielt Wohltätigkeit eine Rolle in ethischen Überlegungen über das rechte Verhalten. Gerade eine Gesellschaft, die die Wohlfahrt nicht allein staatlichen Institutionen überlassen möchte, ist darauf angewiesen, dass ihre Bürger wohltätiges Verhalten zeigen. Wohltätiges Verhalten reiht sich in eine Gruppe von Verhaltensweisen ein, die im Allgemeinen als prosoziales Verhalten bezeichnet werden. Prosoziales Verhalten soll hierbei als jede Verhaltensweise definiert werden, welche für den Ausführenden mit Kosten (z. B. an materiellen Ressourcen oder Zeit) einhergeht, einer anderen Person zugutekommt …

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