XIV-1.2 🌐 EN

Neu, Religion in der Landschaftsmalerei der deutschen Romantik (Caspar David Friedrich)

Religion in Landscape Painting of German Romanticism (Caspar David Friedrich)

2020 14 Seiten

XIV - 1.2 Religion in der Landschaftsmalerei der deutschen Romantik (Caspar David Friedrich) [Religion in Landscape Painting of German Romanticism (Caspar David Friedrich)] Von Rainer Neu Zusammenfassung Die Kritik der Romantiker richtet sich gegen das mechanistische Weltbild der Aufklä rung. Ihre Landschaftsbilder stellen eine Natur dar, die sich als göttlich durchdrungen erweist. Die Natur ist hier niemals Gegenstand ökonomischer Interessen, sondern eine ihr Eigenrecht behauptende Macht, der sich der Mensch ehrfürchtig ergriffen und demutsvoll nähert. Wenn Caspar David Friedrich die Weiten einer Landschaft und des Himmelsgewölbes malt, versucht er, das Unendliche zur Darstellung zu bringen. Er ist überzeugt, dass sich in den Weiten des Kosmos Gottes Wirken offenbart. Friedrich greift dabei auf Anregungen Friedrich Schleiermachers zurück, der lehrt, dass sich Religion aus Anschauung und Gefühl entwickelt. In einer intuitiven Schau muss das Individuum „im Endlichen das Unendliche“ gesehen haben, um zu verstehen, was Religion ist. Auf diese Möglichkeit einer transzendenten …

Schlagwörter: Romantik, Caspar David Friedrich, Landschaftsmalerei, Anschauung und Gefühl, intuitive Schau, Polarität

Religion in Landscape Painting of German Romanticism (Caspar David Friedrich)

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Keywords: Romanticism, Caspar David Friedrich, Sceneries, Intuition and Feeling, Intuitive Insight, Polarity

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