Mendl, Religiöse Bildung im 21. Jahrhundert: Grenzen der Subjektorientierung angesichts gesellschaftlicher Umbrüche?
Religious education in the 21st century: The limits of subject-orientation in the face of social upheaval?
Religiöse Bildung im 21. Jahrhundert: Grenzen der Subjektorientierung angesichts gesellschaftlicher Umbrüche? [Religious education in the 21st century: The limits of subject-orientation in the face of social upheaval?] Hans Mendl Zusammenfassung Die große Bedeutung, die das Prinzip der Subjektorientierung in der Religionspädagogik impliziert, ist vor dem Hintergrund der Befreiungsgeschichte des Subjekts seit der Aufklärungszeit zu verstehen. Mit der Konzeption eines starken Subjekts setzte man sich pädagogisch und religionspädagogisch vom kirchlich lange dominanten Modell einer Bildung ab, das auf Wissensvermittlung, Prägung und Einpassung hin angelegt war. Im Zuge der Entfaltung dieses Globalprinzips einer Subjektorientierung wurden normative Ansprüche weitgehend ausgeblendet oder gar negiert. Dies kann an vielen Modellvorstellungen aus der religionspädagogischen Theoriebildung gezeigt werden. Gleichzeitig lässt sich beobachten, dass in den letzten Jahren - in ganz unterschiedlichen Schattierungen und häufig sehr rigide formuliert - verschiedene Formen normativer Vorgaben in den gesellschaftlichen Diskurs eingebracht werden. Im pädagogischen Bereich wird dies am deutlichsten in den …
Religious education in the 21st century: The limits of subject-orientation in the face of social upheaval?
No English summary available. Only title translated.
📖 Leseprobe
Die ersten Seiten dieses Artikels können Sie kostenfrei lesen.