II-4.2.1

Kirste, Interreligiöser Dialog und religiöser Pluralismus in Deutschland

2006 20 Seiten

DIE „GRÖSSERE ÖKUMENE“: BEGEGNUNG DER RELIGIONEN Die „größere Ökumene“: Begegnung der Religionen Interreligiöser Dialog und religiöser Pluralismus in Deutschland REINHARD KIRSTE Geschichtliche Umbrüche Der Zerfall der kommunistischen Herrschaftssysteme und die Aufnahme einer Reihe von ostmitteleuropäischen Ländern in die Europäische Union machen geografisch wieder stärker deutlich, welche Vielfalt religiöser Traditionen in Europa immer schon herrschte. Hinzu kommen die Migrationsbewegungen, die seit den 1960er Jahren den Islam zu einer beachtlichen Minderheit gerade auch in Deutschland gemacht haben. Nimmt man das europäische Russland und den Balkan hinzu, so ist von etwa 20 Millionen Muslimen in Europa auszugehen. Ebenso hat der Buddhismus gerade in den letzten Jahrzehnten besonders in Frankreich und Deutschland viele Anhänger gewonnen, auch wenn hier die Millionengrenze noch nicht erreicht sein dürfte. Ähnliches gilt vom Hinduismus, von dem als optisches Signal der größte Hindutempel Kontinentaleuropas im westfälischen Hamm zeugt. Er wurde im Sommer 2002 eingeweiht. Was nach dem 2. Weltkrieg verstärkt …

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