Katlewski, Union Progressiver Juden in Deutschland
Union Progressiver Juden in Deutschland Von Heinz-Peter Katlewski Am 27. Juni 1997 in München von zehn Gemeinden gegründet1 , ist die Union Progressiver Juden in Deutschland (UPJ) heute ein wichtiger Faktor innerhalb der Jüdischen Gemeinschaft Deutschlands geworden. 22 Gemeinden und BeterGemeinschaften gehören mittlerweile dazu - etwa dreieinhalb bis viertausend Mitglieder. Dreizehn davon sind über ihren jüdischen Landesverband auch dem Zentralrat der Juden in Deutschland angeschlossen. Die Wiener Gemeinde „ Or Chadasch (hebr.: „Neues Licht“) - Bewegung für progressives Judentum“ ist der Union als 23. Mitglied assoziiert (siehe III - 7). Außerdem gehören das „Abraham-Geiger-Kolleg“ an der Universität Potsdam, der Bund progressiver Zionisten „ARZENU Deutschland“ und die Organisation für junge jüdische Erwachsene „Jung und Jüdisch Deutschland“ dazu.2 Von einer ostdeutschen Gemeinde liegt aktuell (2011) ein Aufnahmeantrag vor. Grundsätze In der Präambel ihrer 35 Grundsätze fasst die Union Progressiver Juden ihre Lehre so zusammen: „Als liberaler religiöser Jude oder liberale religiöse Jüdin …
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