Katlewski, Die Kaschrut als Fundament jüdischen Glaubens und Lebens
Die Kaschrut als Fundament jüdischen Glaubens und Lebens Das Wort Kaschrut bezeichnet die rituelle Eignung von Speisen, die gemäß den jüdischen Speisevorschriften für den menschlichen Genuß kascher, d.h. „er laubt“ oder „tauglich“ sind. Der Charakter der Tauglichkeit oder Eignung wird auch mit dem Wort koscher ausgedrückt. Das Gegenteil ist Terefa, das von dem Verb taraf, „reißen“, „zerreißen“, ahzuleiten ist und damit zugleich andcutet, daß alles Fleisch den Charakter ritueller Unzulässigkeit aufweist, sofern es nicht der rituellen Schlachtung unterlag. Das Adjektiv tare/oder trefe bezeichnet im weitesten Sinne alle Lebensmittel, deren Genuß untersagt ist. Die Speisevor schriften werden in der Bibel angeführt, der Begriff kascher in seinem ganzen Bedeutungsspektrum findet sich jedoch erst im Talmud. Der Tarjag Mizwot führt mit Blick auf Säugetiere, Vögel, Fische und Insekten in der Reihenfolge als grundlegende Verbote an: „Unreine Säugetiere, Fische, Vögel, Biegendes Gewürm, deren Merkmale an gegeben werden, Kriechtiere und Würmer, Würmer in Früchten und …
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