III-2.2

Katlewski, Die heiligen Schriften des Judentums

📅 1997 📄 7 Seiten

Die heiligen Schriften des Judentums Die heiligen Schriften des Judentums Die im folgenden angeführten Schriftzeugnisse sind nicht „heilige“ im allge­ mein üblichen Sinne, sondern wichtige und grundlegende Schriften, auf denen die Halacha als Movens jüdischer Geistcskultur ruht. Unter Halacha, „Wan­ deln“, versteht man die das jüdische Leben bestimmenden Normen und Geset­ ze, die zusammen eine Rechtsordnung ergeben, welche von spezifischen, für möglichst alle Einzelfälle im menschlichen Leben gesetzlich geregelten Tatbe­ ständen ausgeht. Judentum ist somit aus religionssoziologischer Sicht zunächst erst einmal als ein Ordnungssystem anzusprechen, durch das Wirklichkeit kon­ stituiert wird. Da aber hinter göttlichen Normen und Gesetzen theologische Grundentscheidungen und Reflexionen stehen, finden sich in der rabbinischcn Literatur auch solche, die unter der Bezeichnung Haggada, „Erzähltes“, zu­ sammengefaßt werden. Die Geschichte des jüdischen Volkes und seiner Geistes­ kultur ist untrennbar mit seinen hierarchisch aufbauenden Schriftzeugnissen verknüpft. Bibel und schriftliche Tora Das Wort ist vom griechischen Wort biblia abgeleitet, welches …

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