III-3.2

Katlewski, Die drei Zeichen: Mesusa, Tefillin und Zizit

1997 4 Seiten

Die drei Zeichen: Mesusa, Tefillin und Zizit In Menachot („Speiseopfer“) 43b lesen wir: „Wer Zizit am Gewand und Tefillin an seinem Körper trägt und die Mesusa an seine Türpforte schlägt, ist absolut sicher vor dem Sündigen“.Die Mesusa, „Türpfosten“, ist das Zeichen der Jüdischkeit an derTür. Sie besteht aus einem kleinen Behälter mit einer kleinen koscheren Pergamentrollc, auf der das Schema Jisrael von Dtn 6,4-9 sowie der Text aus Dtn 11,13-21 aufgeschrieben sind. Die Mesusa wird schräg gestellt, etwas über Augenhöhe, am rechten Pfosten eines jeden Zimmers (mit Ausnah­ me von Bad und WC) angebracht. Da ihr Anbringen eine Mizwa ist, muß zuvor ein Segensspruch gesprochen werden; außerdem muß sie bezüglich ihres ritu­ ellen Zustandes zweimal in sieben Jahren überprüft werden. Obgleich nicht erforderlich, findet man sie auch in Eingängen von Synagogen und öffentli­ chen Gebäuden. Aber selbst in Israel ist sie in Privatwohnungen nicht allgegen­ wärtig! In traditionellen Kreisen ist …

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