II-1.2.10.1

Jonveaux, Katholisches Mönchtum im Wandel: West- und Zentraleuropa

📅 2017 📄 13 Seiten

Katholisches Mönchtum im Wandel: West- und Zentraleuropa Von Isabelle Jonveaux Auch wenn Klöster sich idealerweise außerhalb der Gesellschaft entwickeln würden und die Gesellschaft oft den Eindruck hat, dass sie außerhalb der Moderne bleiben, sind die klösterlichen Gemeinschaften von den Entwicklungen der Gesellschaft nicht unabhängig. Tiefe Entwicklungen lassen sich aber im katholischen Mönchtum seit dem zweiten vatikanischen Konzil feststellen1 . Um genau zu sein, muss man einwerfen, dass viele von diesen Entwicklungen schon vor dem Konzil erschienen sind und mit dem Konzil nur festgestellt und gebilligt wurden. Definition und Abgrenzung des Mönchtums sind schwierige Aufgaben, denen die Alltagsprache nicht hilft. Es werden nämlich auf Deutsch alle Männer, die sich im geweihten Leben engagieren, als „Mönche“ bezeichnet. Jedoch sind theoretisch Mönche nur diejenigen, welche zu einem sogenannten monastischen Orden gehören, und die in ein bestimmtes Kloster eingetreten sind. Dieser Punkt zeichnet den Unterschied zwischen monastischem und apostolischem Leben aus. Während die apostolischen …

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