Hemminger, Kick, Neben Kirchen und Freikirchen: Unabhängige Gemeinden, Netzwerke und kleine Sondergruppen
Besides churches and free churches: Independent communities, networks and small special groups
II - 2.2.3.4 Neben Kirchen und Freikirchen: Unabhängige Gemeinden, Netzwerke und kleine Sondergruppen [Besides churches and free churches: Independent communities, networks and small special groups] Von Hansjörg Hemminger und Annette Kick Zusammenfassung Seit ca. vier Jahrzehnten gibt es im deutschsprachigen Raum neben den Großkirchen und klassischen Freikirchen zahlreiche protestantisch geprägte, autonome Gemeinden mit einer geschätzten Mitgliederzahl von gut 200 000 Personen (ohne Aussiedlergemeinden). Etwa zwei Drittel gehören dem neucharismatischen (neopentekostalen) Spektrum an. Die übrigen sind allgemein evangelikal oder bibelfundamentalistisch, oder durch Sonderlehren geprägt. Am erfolgreichsten sind derzeit die sogenannten Lifestyle-Gemeinden. Die neucharismatischen Gemeinden entstanden durch die „dritte Welle“ des pfingstlich-charismatischen Aufbruchs, während sich die biblizistischen Gemeinden an den „Independent Fundamental Churches“ aus den USA orientieren. Die christlichen Sondergemeinschaften haben unterschiedliche Ursprünge. Zum Teil handelt es sich um kleine Gruppen, die zu einem größeren, internationalen Netzwerk gehören. Bei den größeren Gemeinden gibt es eine Tendenz zur Verkirchlichung und zu ökumenischen Kontakten. …
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