I-14.6.2.2

Häring, Bedingungen sexueller Gewalt in der katholischen Kirche

2010 21 Seiten

Bedingungen sexueller Gewalt in der katholischen Kirche Zur Erneuerung von Strukturen und Köpfen[1] Hermann Häring Einleitung: „Mea culpa“ „So tief war die Krise der katholischen Kirche seit Jahrzehnten nicht“, bemerkte der Journalist Matthias Dobrinski zu Beginn der Karwoche 2010. „Man muss ihr Frohe Ostern wünschen, dieser katholischen Kirche. Gegen alle, die so weitermachen wollen wie bisher und riskieren, dass ihre Kirche zur bleichen Untoten wird.“2 Bischof Georg Ludwig Müller von Regensburg ist da ganz anderer Meinung. Schon im Februar 2010 erklärte er, die Kirche habe die Probleme im Griff. Deshalb ging er auch wiederholt gegen kritische Journalisten vor und sprach noch im August 2010 von „öffentlich inszenierter Kritik“. Schließlich werde für die Missbrauchsopfer alles getan, was möglich ist. Die Herde werde kleiner, aber nicht verzagter. Wer hat recht? Oder genauer gefragt: Kann die katholische Kirche wieder zur Tagesordnung übergehen oder sind rechtliche, strukturelle und mentale Reformen notwendig? Im Folgenden werden …

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