XV-1.1.4

Gerl-Falkovitz, Romano Guardini

2015 19 Seiten

Romano Guardini Von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz Guardini (1885-1968) ist im Laufe des Gedenkjahres 1985 als „Jahrhundertgeschenk“ bezeichnet worden, und vielleicht ist es nicht zu hoch gegriffen, ihn - neben Karl Rahner, dem Verwandten und doch Fernen - als „Kirchenleh rer des 20. Jahrhunderts“ zu verstehen. Welche geistigen Entscheidungen sind in diesem Leben gefallen, um eine solche Zuweisung hervorzuru fen? Die Gestalt Wer war Romano Guardini? Diese Frage schien eine Zeitlang klar zu beantworten zu sein: der Vielzahl jener, die ihn aus der Ju gendbewegung oder der Universität unmittelbar kannten, und der noch größeren Schar seiner Leser. Über eine geraume Zeit aber wurde die Frage nicht mehr gestellt: ein Vergessen hatte ihn schon einige Jahre vor seinem Tod eingeholt. Seit seinem 100. Geburtstag 1985 wird die Frage nach Guardini mit jener Frische wiederholt, die einem solchen Vergessen folgt: nämlich nicht mehr im Bann kreis der Bewegungen, in denen Guardini wirkte, sondern - …

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