II-2.1.2.8

Eilrich, Marienfrömmigkeit im Protestantismus

📅 2006 📄 8 Seiten

Marienfrömmigkeit im Protestantismus CHRISTIANE EILRICH Grundsätzliches In christlicher Frömmigkeit gewinnt der Glaube im Alltag Gestalt, in Ausrichtung auf Gott und in Zuwendung zu ihm. Auch im Protestantismus kann die Figur Mariens eine solche gläubige Existenz illustrieren: Maria ist Vorbild des Glaubens. Sie hat sich, so das biblische Zeugnis, dem Handeln Gottes an ihr vorbehaltlos zur Verfügung gestellt, hat sich einbeziehen lassen in die Mensch werdung Gottes zum Heil der Menschen. Dabei gewinnt sie ihre Bedeutung nicht aus sich selbst heraus. „Sie will nicht, dass du zu ihr kommst, sondern durch sie zu Gott“, so sagt es Martin Luther in seiner Auslegung des Magnificat. Maria ist bedeutsam in ihrer Beziehung zu ihrem Sohn, als erste Jüngerin Jesu. Und sie ist bedeutsam in ihrer Funktion als Mutter des Christus. „Gottesgebärerin“ haben Theologen in den ersten christlichen Jahrhunderten sie genannt und diese im Jahr 431 dogmatisch festgelegte Definition der Rolle Mariens im Heilswerk …

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