I-9.5

Domsgen, Handke, Religiöse Jugendfeiern

📅 2016 📄 14 Seiten

Religiöse Jugendfeiern Von Michael Domsgen und Emilia Handke Mit dem Sammelbegriff Religiöse Jugendfeier wird ein von der Katholischen oder/und Evangelischen Kirche (mit-)verantwortetes Passageritual mit zugehörigem Vorbereitungskurs bezeichnet, welches sich an konfessionslose Jugendliche richtet und ihnen eine Alternative zur Jugendweihe/Jugendfeier säkularer Anbieter neben der Konfirmation bzw. Firmung ermöglichen will.1 Seit 1997, als die erste Initiative am Erfurter Dom entstanden war, haben sich diese Feiern auf den Gebieten aller ostdeutschen Bistümer und Landeskirchen verbreitet, insbesondere an Schulen in konfessioneller bzw. christlicher Trägerschaft. Phänomenologisch bewegen sich Religiöse Jugendfeiern zwischen Jugendweihe und Konfirmation bzw. Firmung, indem sie lebensweltliche und theologische Elemente beider Passagerituale adaptieren. Taufe und Bekenntnis stellen weder eine Voraussetzung noch eine notwendige Konsequenz für die Teilnehmenden dar. Terminologische Herausforderungen Die einzelnen Feiern firmieren in der Praxis unter verschiedensten Eigennamen. Im katholischen Bereich hat sich vor allem der Begriff Feier der Lebenswende etabliert. Daneben existier(t)en weitere Bezeichnungen wie Segensfeier , Wunsch - und …

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