II-1.2.7

Blasberg-Kuhnke, Gemeindepraxis in Deutschland: Ein Resümee

📅 2002 📄 4 Seiten

Gemeindepraxis in Deutschland: Ein Resümee Von Martina Blasberg-Kuhnke Für die katholische Gemeindepraxis markiert das Zweite Vatikanische Konzil eine Wende, die als „Neuentdeckung der Gemeinde“ charakterisiert zu werden verdient. In der Kirchenkonstitution (LG 26) erfahren die Gemeinden als „Kirche am Ort“ eine ungeheure Aufweitung: In ihnen selbst ist die Kirche anwesend, sie heißen Kirche und sind je an ihrem Ort das neue Volk Gottes, in dem Christus gegenwärtig ist. Während vor dem Konzil das Wort „Gemeinde“ im katholischen Raum nicht nur unüblich war, sondern als „Ausdruck eines typisch protestanti­ schen Kirchenverständnisses“ (W. Kasper) galt, hat es durch diese Vorgabe des Konzils und im Zuge der nachkonziliaren Reform, vor allem in der Gemeinsamen Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland (1971-1975 in Würz­ burg), einen nicht mehr umkehrbaren Wandel des kirchlichen Selbstverständ­ nisses ausgelöst. Statt vorrangig kirchenrechtlich auf Pfarreien als kirchliche Verwaltungs- und Seelsorgeeinheiten zu setzen, richtet sich der Blick pastoral­ theologisch) …

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