Auga, Religion als diskursive, intersektionale und performative Kategorie (DIP) der Wissensproduktion
Religion as a Discursive, Intersectional and Performative Category (DIP) of Knowledge Production
I - 30.1 Religion als diskursive, intersektionale und performative Kategorie (DIP) der Wissensproduktion. Intersektionalität im Kontext von Postkolonialität und Postsäkularität [Religion as a Discursive, Intersectional and Performative Category (DIP) of Knowledge Production. Intersectionality in the Context of Postcoloniality and Postsecularity] Ulrike E. Auga Zusammenfassung Aus poststrukturalistischer, postkolonialer, postsäkularer und Geschlechter-/ queerer Perspektive ist eine eigene Epistemologie für die Untersuchung von „Religion“ und „Geschlecht“ entwickelt worden. Die Methode der Intersektionalität wird für die Analyse von „Religion“ überarbeitet. Die Kategorie „Religion“, die in der Geschlechterforschung häufig vernachlässigt oder essenzialisiert wird, wird in Abhängigkeit von „Geschlecht“, „Sexualität“, „Race“, „Nation“, „Klasse“, „Spezies“ etc. weiterdiskutiert und als intersektionale Kategorie elaboriert. „Geschlecht“ und „Religion“ werden als diskursive, intersektionale und performative Kategorien (DIP) der Wissensproduktion erarbeitet. Diese Kategorien werden nicht nur dekonstruiert und deessenzialisiert, sondern konsequent denaturalisiert und desidentifiziert, um epistemische Gewalt abzubauen. Weiterhin kann Religion - konzeptualisiert als Wissenskategorie - nicht nur zum individuellen, sondern auch …
Religion as a Discursive, Intersectional and Performative Category (DIP) of Knowledge Production
Intersectionality in the Context of Postcoloniality and Postsecularity
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