IV - 1.2.4.3

Alawiten – Geschichte, Glaubenssystem und Situation in Deutschland

Alawites – History, Belief System and Situation in Germany

Autoren: Alkan, Necati
📄 60 Seiten

📝 Zusammenfassung

Die Alawiten, auch bekannt als Nusairier, sind eine arabische Religionsgemeinschaft, die in der Südtürkei und zu einem geringen Anteil im Libanon angesiedelt ist. Mit ca. 2 Millionen in Syrien (12 % der Bevölkerung) bilden sie die größte und zugleich herrschende Minderheit. Das Alawitentum entwickelte sich im schiitischen Milieu des Irak im 10. Jahrhundert, später wurde Syrien zum Zentrum religiöser Aktivität. Nach dem Ersten Weltkrieg, während des französischen Mandats, bekamen sie ihren eigenen äAlawiten- Staat (1920–1936). Viele Alawiten dienten in der französischen Armee, und nach dem Rückzug der Franzosen und der Unabhängigkeit (1946) waren sie in der Lage, durch ihre militärischen Erfahrungen die politische Macht in ihre Hand zu nehmen. Ihr Aufstieg erreichte seinen Höhepunkt, als der Alawite Hafiz al-Assad im Jahre 1971 Präsident von Syrien wurde. Seitdem hat der unverhältnismäßige Einfluss der Alawiten auf die Politik und Wirtschaft in Syrien konfessionelle Konflikte mit der sunnitischen Mehrheit ausgelöst, die im Bürgerkrieg seit 2011 gipfelten. Teil der weltweiten Diaspora sind die Alawiten in Deutschland seit den 1960er-Jahren

📝 Summary

Islam, Sekten, Schia, Alawiten, Nusairier, Gnosis, Syrien, Türkei, Deutschland

🏷️ Schlagwörter

DE sie haben sich weitestgehend integriert."

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