Zimmerling, Dag Hammarskjöld, Dietrich Bonhoeffer, Dorothee Sölle
Dag Hammarskjöld, Dietrich Bonhoeffer, Dorothee Sölle
XV - 1.1.12 Dag Hammarskjöld, Dietrich Bonhoeffer, Dorothee Sölle: Mystisches Dreigestirn im Protestantismus des 20. Jahrhunderts [Dag Hammarskjöld, Dietrich Bonhoeffer, Dorothee Sölle: Mystical triumvirate in Protestantism of the 20th century] Peter Zimmerling Zusammenfassung Dag Hammarskjöld (1905-1961), Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) und Dorothee Sölle (1929-2003) verbindet die mystische Kontur ihres Glaubens und Denkens. Der ehemalige UNO-Generalsekretär Hammarskjöld wurde erst posthum als Christusmystiker im Verborgenen bekannt. Geprägt durch die Lektüre der mittelalterlichen Mystiker Meister Eckhart, Johannes vom Kreuz und Thomas von Kempen, konnte er in der innerlichen Glaubenserfahrung eine Triebfeder für sein politisches Engagement entdecken: Durch die Vereinigung der Seele mit Gott partizipiert das menschliche Handeln an Gottes Kraft. Maßgeblich durch die „Imitatio Christi“ ist Dietrich Bonhoeffers Mystik geprägt. Mit dessen Rezeption stellt Bonhoeffer in ökumenischer Weite neben die Gemeinschaft der Kirche die persönliche Christusbeziehung. Mystisch geprägte Nachfolge muss auch für ihn gesellschaftliche Konsequenzen haben. Auf dieser Linie bewegt sich ebenfalls die Widerstandsmystik …
Dag Hammarskjöld, Dietrich Bonhoeffer, Dorothee Sölle
Mystical triumvirate in Protestantism of the 20th century
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