XIV-3.1.6.1

Hasse, Weihnachten in der Presse

2016 17 Seiten

Religion und Medien allgemein XIV - 3.1.6.1 Weihnachten in der Presse Von Edgar S. Hasse Relevanz und Methode Das Christfest der Moderne1 prägt nicht nur den Jahresrhythmus in Familie und Gesellschaft, sondern auch das Agenda-Setting in den Medien. In Fernsehen und Hörfunk, Internet, Tages-/Wochenzeitungen und Zeitschriften wird das Weihnachtsfest alle Jahre wieder thematisiert. Die mediale Kommunikation dieses zentralen Festes der Moderne gehört zur gesellschaftlichen Inszenierung, die den Eindruck verstärkt: Erst die Medien ermöglichen Omnipräsenz und Ubiquität. Medien leisten im Rezeptionsprozess einen wesentlichen Beitrag zur individuellen und gesellschaftlichen Festkultur. Der Uses-and-Gratifications-Approach (Nutzen- und Belohnungsansatz) geht davon aus, dass Rezipienten sich aus bestimmten Gründen, Motiven und Bedürfnissen aktiv einem Medium zuwenden, weil sie damit ihre kognitiven, affektiven, interaktiven und integrativen Bedürfnisse2 erfüllen können. Die Presse (Zeitungen und Zeitschriften) spielen im Prozess der medialen Inszenierung des Christfestes eine nicht unerhebliche Rolle. Die Rezipienten erhalten Informationen über die Entstehung des Festes und seine Inkulturation3 …

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