VIII-15

Langel, Vedanta-Bewegung/Ramakrishna-Mission

1997 6 Seiten

Vedanta-Bewegung/Ramakrishna-Mission Von Helmut Langel _Entstehung_ Zwei Namen sind es, die das Bild dieser neohinduistischen Bewegung vor al­ lem auch in der westlichen Rezeption indischen Denkens prägten: Ramakrishna und Vivckananda. 1836 wurde der Brahmanensohn Gadadahr geboren. Nach dem frühen Tod des Vaters wuchs er als junger Mann bei seinem Bruder, einem Priester, auf. In einem Tempel von Kalkutta zeigte er seine tiefe spirituelle Veranlagung vor allem in seiner Verehrung der Göttlichen Mutter. In dieser Zeit bekam er den Namen Ramakrishna. Seit 1855 wurde er Priester im Kali-Tempel von Dakshinevar. Das mystische Element seiner Religion faszinierte den jungen Ramakrishna mehr als der rituelle Dienst, den er angeblich vernachlässigte. Seine Mutter verheiratete ihn mit dem Mädchen Sarada, mit der er in Dakshinevar lebte. In diese Zeit fällt auch seine Auseinandersetzung mit dem Tantrismus, mit dem Monismus der Vedanta-Philosophie, mit dem Islam und mit dem Christentum. Ramakrishna erkannte in den ihn begegnenden Religionen immer …

📖 Leseprobe

Die ersten Seiten dieses Artikels können Sie kostenfrei lesen.

📄
VIII - 15 Vedanta-Bewegung.pdf 6 Seiten
Vorschau öffnen