Langel, Theosophische Gesellschaft
Theosophische Gesellschaft Von Helmut Langel _Entstehung_ Der Begriff Theosophie umfaßt verschiedene, durchaus unvereinbare geistige und religiöse Strömungen der „Gottesweisheit“ oder der „Erkenntnis der gött lichen Welt“. Es geht dabei um eine Wahrheitsschau, die dem Erkennenden Einblicke in die höheren Welten gestattet. Anders als die klassische Metaphy sik erarbeitet sich die Theosophie ihre Erkenntnisse nicht nur mit den Mitteln des Intellekts und der rationalen Spekulation, sondern ebenso mit Formen der Vision, mystischen Schau und der intuitiven Erfahrung. In der christlichen Theologiegeschichte stellen Denker wie z.B. Origenes, Böhme, Octinger, Hahn, Schelling mannigfaltige Formen der Gotteserkenntnis dar, die teilweise ebenso religiös-mystische wie philosophisch-spekulative Züge tragen. Eine ganz eige ne und mit dieser Geschichte sicherlich unvereinbare Entwicklung ergab sich aus dem nordamerikanischen Spiritismus in der zweiten Hälfte des 19. Jahr hunderts. Die in New York lebende Deutschrussin Helena Petrowna Blavatsky (18311891), geb. Hahn von Rottenstein, galt in Amerika als medial begabte Spiriti stin und …
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