Rinne, Der Stoff, aus dem die Häute sind
The stuff the skins are made of
IV - 6.1 Der Stoff, aus dem die Häute sind. Körpergrenzen und Grenzüberschreitungen in Werken muslimischer1 Künstlerinnen [The stuff the skins are made of. Body boundaries and border crossings in the works of female Muslim artists] Von Paulina Rinne Zusammenfassung Über das Stereotyp der unterdrückten Muslimin hinaus ist den Werken, die in diesem Beitrag vorgestellt werden, eine feministische Variante islamischer Weiblichkeit gemein, die auch auf islamischen Traditionen fußt. Die muslimischen Künstlerinnen beschäftigen sich mit dem Überwinden von Grenzen, dem weiblichen Körper als sakralem Raum. Ihre moderne islamische Kunst nimmt so Teil am internationalen Diskurs. Ihr futuristischer Umgang überwindet scheinbar persistente Grenzen und bietet damit die Möglichkeit, islamische Weiblichkeit als heiligen Körper neu zu begreifen. Schlagwörter: Orientalismus, Postkolonialismus, Grenzen, Islam, Körpergrenzen, moderne islamische Kunst, Maïmouna Guerresi, Azra Akšamija, 120 Dezibel, islamische Architektur, islamischer Feminismus, Kopftuch Summary It is not a suppression of femininity in conservative societies that binds the artists in …
The stuff the skins are made of
Body boundaries and border crossings in the works of female Muslim artists
It is not a suppression of femininity in conservative societies that binds the artists in this article, but rather a progressive perspective that fuses Islamic and western traditions to create a new vision of modern womanhood. The hybrid character of their artwork fits neatly into an appropriate international discourse. It is in their progressivism that they overcome stubbornly persistent borders and reilluminate the holiness of Islamic womanhood.
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