IV-3.12

von Wensierski, Jugendphase und Jugendkultur von Muslimen in Deutschland

📅 2010 📄 15 Seiten

Jugendphase und Jugendkultur von Muslimen in Deutschland Von Hans-Jürgen Wensierski Das Interesse an Muslimen ist in der bundesdeutschen Jugend- und Sozialforschung in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Auch ist der sozialwissenschaftliche Diskurs über Muslime in westlichen Gesellschaften wie der Bundesrepublik vielschichtiger geworden. Nachdem um die Jahrtausendwende und dann im Gefolge des „11. September“ vor allem Studien erschienen, die um eine differenzierte Analyse der unterschiedlichen Religiositätskonzepte von Muslimen bemüht waren und damit auf die Modernisierung und Pluralisierung auch islamischer Orientierungsmuster und Religiosität hinwiesen1 , machten in der Folge die einschlägigen Vertreter der bundesdeutschen Migrationsforschung zu Recht auf die soziologische Evidenz der Lebenslagen in den Migrantenmilieus aufmerksam.2 Nicht kulturalistisch verengte Fragen nach der Religiosität, nicht die Skandalisierung von Kopftuch- und Ehrenmorddebatten und schon gar nicht der mediale Generalverdacht allgegenwärtiger islamistischer Zellen spiegele die soziale Wirklichkeit der Migranten aus muslimischen Herkunftsgesellschaften in der Bundesrepublik, sondern die sozialen Ungleichheitsstrukturen einer Einwanderungsgesellschaft, die ihren Migranten …

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