Diefenbach-Popov, Muslimische Religionskultur in Frankfurt am Main
## **IV - 3.10 Muslimische Religionskultur in Frankfurt am Main** NATALIA DIEFENBACH-POPOV Persische und arabische Namenszüge an Geschäften und Büros neben allen mög lichen anderen Nationalitäten, vielerlei typische Läden und traditionell ge kleidete Menschen neben modernen westlichen Stilen - diese bunte Mischung vor der Kulisse postmoderner gläserner Hightech-Architektur be - stimmen die besondere Ästhetik einer multinationalen und multireligiösen europäischen Stadt wie Frank furt.1 Die Stadt schreibt keinen bestimmten Lebensstil vor, vielmehr machen die vielen Lebensstile das multikulturelle Bild der Stadt aus, die der freiheitlichen, sozialen Entwicklung der Gesell - schaft ebenso Raum bietet, wie sie jedem Einzelnen die Chance eigener Lebens entwicklung und -gestaltung gibt. Es entstehen neue gesellschaftliche Konstella tionen, neu hin zugekommene religiöse Erfahrungen und ethnische Mentalitäten fügen sich in vorhandene soziale Struktu ren der jeweiligen Ge - sell schaft und ver mischen sich mit den vorhandenen kulturel len Inhalten. So entstehen neue symbiotische Lebenskulturen. Der Islam manifestiert …
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