II-6.1.2

Suermann, Katholische Migrantenpastoral in Deutschland

📅 2009 📄 16 Seiten

Katholische Migrantenpastoral in Deutschland HARALD SUERMANN Dogmatische, pastorale und kirchenrechtliche Rahmenbedingungen und Vorgaben In der katholischen Kirche darf es nach eigenem Verständnis keine Fremden geben. Jeder Katholik hat überall auf der Welt Heimatrecht in der katholischen Kirche. Dies ist gerade Zeichen der Katholizität der Kirche, und dies bedeutet zugleich, dass es keine nationalen „Nebenkirchen“ geben darf. Das Heimatrecht ist zugleich auch mit dem Recht verbunden, seine Identität zu wahren. In diesem Spannungsfeld bemüht sich die katholische Kirche in Deutschland, die Ausländerseelsorge zu organisieren. Sie ist dabei in die weltweite katholische Kirche eingebunden und beachtet die römischen Dokumente für die Migrantenpastoral. Sowohl die universalkirchlichen Dokumente als auch die Dokumente der Deutschen Bischofskonferenz sehen die Migranten- und Ausländerpastoral im Kontext der gesellschaftlichen Bedingungen und der individuellen Herausforderungen für die Migranten. In der Pastoralkonstitution Gaudium et spes (GS) des Zweiten Vatikanischen Konzils wird die Bedeutung der Wanderungen in der heutigen Zeit unterstrichen, die …

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