II-4.2.14

Bsteh, Dialogsituation in Österreich

2008 5 Seiten

Dialogsituation in Österreich VON PETRUS BSTEH Während es schon länger Privatinitiativen zu persönlich geführten Gesprächen mancher Art unter Angehörigen unterschiedlicher Religionen gab, erhielt die interreligiöse Begegnung durch die Gründung eines Afro-Asiatischen Instituts 1959 in Wien einen gewissen offiziellen Rahmen: Dort fanden sich Studenten und mit ihnen auch andere Landsleute aus Übersee als Angehörige der großen Weltreligionen zu Gesprächen und Begegnungen zusammen und hatten zu - gleich die Möglich keit des jeweiligen Kultes bzw. auch entsprechender Feiern „unter einem Dach“ (hier wurden neben der christlichen Kapelle eine der frühesten Moscheen und der einzige Hindutempel Österreichs eingerichtet). Durch die nachfolgende Gründung von derlei Instituten in Graz und Salzburg wurde diese Dialogbasis bedeutend erweitert. Zugleich gab es auf verschiedenen Ebenen in den übrigen Bundesländern Österreichs Beziehungsinitiativen mit sozialkaritativer, pädagogischer und allgemein bildender Note. Besonders hervorzuheben ist dabei das Bundesland Vorarlberg mit den meisten türkischen bzw. ehemals jugoslawischen Arbeitsmigranten islamischen Glaubens, in dem kirch …

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