II-4.2.13

Tröger, Dialogsituation in den neuen Bundesländern – Berlin und Brandenburg

1998 3 Seiten

Dialogsituation in den neuen Bundesländern Berlin und Brandenburg Von Karl-Wolfgang Tröger Berlin ist traditionell eine fremdenfreundliche Stadt, in der das Interesse an Kulturen und Religionen groß ist. Die Notwendigkeit, sich mit Menschen an­ derer Kulturen und Religionen auseinanderzusetzen, hat sich freilich erst durch die verstärkte Zuwanderung von Ausländern nach Westberlin ergeben. Der Ostteil Berlins und die DDR waren bis 1989 kaum betroffen, da die hier arbei­ tenden oder studierenden Ausländer in der Regel in ihre Länder zurückkehren mußten. Mit Ausnahme des christlich-jüdischen Dialogs, der in den DDR-Kir­ chen intensiv betrieben wurde, war deshalb der Dialog mit anderen Religionen im Bereich der DDR lange kein Thema, das staatlicher- wie kirchlicherseits für dringlich erachtet wurde. Das änderte sich erst allmählich in den 80er Jahren. In Westberlin hingegen hat der interreligiöse Dialog bereits lange Tradition. Seit 1989 bemühen sich staatliche und religiöse Institutionen, den Dialog im wiedervereinigten Berlin zu intensivieren, um das Zusammenleben …

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II - 4.2.13 - II - 4.2.13.1 Berlin und Brandenburg.pdf 3 Seiten
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