II-4.2.4

Hasselmann, Interkulturelle Erziehung als Basiskompetenz des 21. Jahrhunderts

2006 20 Seiten

Interkulturelle Erziehung als Basiskompetenz des 21. Jahr - hunderts. Begründung, Konzept, Institutionelle Ansätze und Beschränkungen II - 4.2.4 CHRISTEL HASSELMANN Bildungspolitische Handlungsnotwendigkeit durch Multikulturalität und Globalisierung Jahrhundertelang galt es, in der Schule vorrangig so genannte Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben, Rechnen und Religion zu vermitteln, um die Heranwachsenden mit diesen Fähigkeiten auf die Bewältigung des Erwachsenenlebens vorzubereiten. Aufgrund wirtschaftlicher Anforderungen erweiterte sich die Stundentafel allmählich auf weitere Unterrichtsfächer. Angesichts des heute immer schneller globalisierenden Bewusstseins, d.h. der Tatsache, dass Menschen anderer Kulturen uns ihre Koexistenz bewusst machen, ist ein weiterer Paradigmenwechsel bildungspolitischen Denkens überfällig. Deutschland ist seit der Verabschiedung des Zuwanderungsgesetzes am 01.01.2005 offiziell ein Einwanderungsland geworden. Die Integration der hier lebenden Menschen ist durch das Zuwanderungsgesetz eine der großen ungelösten gesellschaftlichen Aufgaben. Zugleich lässt sich festhalten: Der jetzige Umgang mit der gesellschaftlichen Heterogenität wird das zukünftige Menschenbild prägen. Bundesinnenminister Schäuble wendet sich gegen eine mögliche „Gettoisierung“ und die Bildung von …

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