II-4.2.2

Kirste, Konfessionsübergreifende und religionsökumenische Bemühungen

📅 2008 📄 21 Seiten

Konfessionsübergreifende und religionsökumenische Bemühungen REINHARD KIRSTE Sobald religiöse Gruppierungen eine bestimmte Größenordnung erreichen, intensivieren sich die Fragen der gesellschaftlichen Bedeutung. So haben religiös bedingte Auseinandersetzungen auch immer mit Herrschaftsansprüchen zu tun. Je nachdem, welche Machtposition die organisierte Religion erreicht kann dies für andere religiöse Traditionen problematisch oder sogar gefährlich werden. Die kirchlichen Auseinandersetzungen mit dem Judentum durch viele Pogrome des Mittelalters, die Konflikte und Kriege mit dem Islam durch die Kreuzzüge, aber auch im Zusammenhang mit dem Osmanischen Reich nötigten und nötigen die Kirchen zu einer systematischen Reflexion ihrer eigenen Positionen im Blick auf Menschen anderer religiöser Traditionen. In der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts nahm der Gedanke einer friedvollen Auseinandersetzung konkrete Züge an, was sich insbesondere an den offiziellen Dokumente der großen Kirchen - einschließlich des 2. Vatikanischen Konzils und des Ökumenischen Rates der Kirchen ( ÖRK = WCC = World Council of Churches ) zeigt. Der Ökumenische Rat …

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