Hempelmann, Die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungs fragen (EZW)
Die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungs fragen (EZW) Von Reinhard Hempelmann „Sie beobachtet die religiösen und weltanschaulichen Strömungen der Zeit …“ In historischer Perspektive ist die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) ein Kind der Inneren Mission, entstanden aus der Erfahrung und Einsicht, dass Apologetik als öffentliche Rechenschaft des Glaubens eine unverzichtbare Dimension des Handelns der Kirche darstellt.1 Von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wurde sie gleichsam adoptiert - nach gemeinsamen Beratungen mit Innerer Mission und Hilfswerk der EKD. Am 1. April 1960 nahm der promovierte Kirchenrat Kurt Hutten (1901-1979) seinen Dienst in Stuttgart auf. Hutten kam aus der kirchlichen Pressearbeit, galt als erfolgreicher Autor und großes Talent evangelischer Publizistik und hatte sich durch das in zahlreichen Auflagen erschienene Buch „Seher, Grübler, Enthusiasten“ einen Namen als Kenner und Fachmann für „traditionelle Sekten und religiöse Sonderbewegungen“ gemacht.2 Geschichte Am 17. November 1960 eröffnete der 70-jährige Carl Gunther Schweitzer, der erste Leiter der …
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