Hammerschmidt, Amtskirchliche Organisationsstrukturen unter dem Dach der Deutschen Bischofskonferenz
Amtskirchliche Organisationsstrukturen unter dem Dach der Deutschen Bischofskonferenz Von Rudolf Hammerschmidt _Geschichte_ Im Jahre 1848 kamen die deutschen Bischöfe erstmals zu einer Bischofskonfe renz in Würzburg zusammen. Die kirchenpolitischen Auseinandersetzungen des 19. Jahrhunderts, aber auch die mit den demokratischen Freiheiten gegebenen neuen Möglichkeiten führten um die Mitte des vergangenen Jahrhunderts zu einem verstärkten gemeinsamen Vorgehen sowohl bei den Laien (erster „Ka tholikentag“ 1848) als auch bei den Bischöfen. Ihre gemeinsamen Beratungen ergänzten die bisherigen regionalen Zusammenkünfte. Seit 1867 - mit der ersten Bischofskonferenz in Fulda - begann eine Institutio nalisierung der Bischofskonferenz „am Grabe des heiligen Bonifatius“. Die Konferenz verstand sich als freier Zusammenschluß, ihre Beschlüsse waren rechtlich nicht bindend. Paragraph 1 der Geschäftsordnung legte fest: „Die bi schöflichen Konferenzen bezwecken nicht, den deutschen Episkopat als eine Gesamtheit zu vertreten, die kirchlichen Synoden zu ersetzen oder legislato risch tätig zu sein...“. Von 1873 bis 1933 fanden die Konferenzen in Fulda …
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