Caliskan, Ja zur Intersektionalität, aber Nein zu muslimischer Vielfalt?
Yes to intersectionality but no to muslim diversity?
I - 30.4 Ja zur Intersektionalität, aber Nein zu muslimischer Vielfalt? Warum Vorbehalte und Stereotypisierungen überleben [Yes to intersectionality but no to muslim diversity? Why reservations and stereotyping survive] Hakan Caliskan Zusammenfassung Warum gibt es eigentlich noch antimuslimischen Rassismus, obwohl doch moderne Diskurse entlang der Diversität als neuer gesellschaftlicher Wert Rassismus den Nährboden entziehen sollten? Dieser Beitrag soll Hinweise darauf geben. Der Artikel zeigt auch auf, dass die intersektional zusammenhängenden und sich überschneidenden Diskriminierungskategorien „Ethnie“, „Religion“, „Kultur“ und „Gender“ auch beim antimuslimischen Rassismus eine federführende Rolle spielen. Daher erscheint es naheliegend, den antimuslimischen Rassismus auch als ein intersektionales Problem zu verstehen. Um diese Annahme zu ergründen, wird der Artikel exemplarisch zwei Parolen des antimuslimischen Rassismus hinsichtlich dieser erwähnten Diskriminierungskategorien analysieren. Der Blick auf die Geschichte und auf den Begriff des „Master-Narrativs“ soll schließlich einen Erklärungsversuch zur Langlebigkeit des antimuslimischen Rassismus liefern. Die antimuslimischen Einstellungen beruhen nämlich auf rassistisch aufgeladenen und …
Yes to intersectionality but no to muslim diversity?
Why reservations and stereotyping survive
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