I-25.3

Schefzyk, Bibelmuseen

📅 2016 📄 33 Seiten

Bibelmuseen Von Jürgen Schefzyk Historisch Zu den wesentlichen Aufgaben eines Museums zählen die Arbeitsbereiche Sammeln, Bewahren, Forschen, Präsentieren und Vermitteln. Handelt es sich bei den Sammlungsgegenständen um Handschriften oder Bücher, nehmen die ersten drei genannten Funktionen schon die antiken Bibliotheken wahr, die einem Museion (lateinisch, Museum) angegliedert sein können, so im 3. Jahrhundert vor Christus die dem Museion von Alexandria angegliederte Bibliothek von Alexandria. Im Fortgang der Ausbreitung des Christentums entstanden in Klosterbibliotheken die bedeutendsten Sammlungen biblischer Handschriften und Bücher, die in der Regel auch öffentlich zugängig waren. Im Lesesaal bereitgestellte Bibeln oder im Schauraum als Schatzkammer gesichert gezeigte Bibeln erfüllen den Tatbestand eines Museums im modernen Sinn, ohne dass sich die Bibliotheken als Museen verstanden haben und auch heute nicht verstehen. Große deutsche Bibliotheken mit hervorragenden Beständen an Bibeln wie die Württembergische Landesbibliothek Stuttgart (über 12.000 Bibeln), die Bayerische Staatsbibliothek München (5.000 Bibeln) oder die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel …

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