I-24.2

Stoffels, Kriegerdenkmäler

📅 2014 📄 11 Seiten

Kriegerdenkmäler von Michaela Stoffels Seit den 90er-Jahren spielt der Begriff des Kriegerdenkmals nicht mehr ausschließlich nur in den deutschen und europäischen Forschungen zur Politik- und Nationalgeschichte sowie in der Kunstgeschichte eine Rolle. Er ist auch in den sozial- und insbesondere den kulturhistorischen Debatten angekommen. Demnach kann dieser Terminus von unterschiedlichsten Forschungsperspektiven her betrachtet und definiert werden. Mit dem zu verhandelnden Begriff des Kriegerdenkmals, dessen zentrale Zugänge und Theorien hier präsentiert werden, sollen insbesondere die neueren kulturgeschichtlichen Forschungsansätze vorgestellt werden. Während sich die kunsthistorische Analyse bisher weitgehend auf die ikonografisch-typologischen Besonderheiten der Kriegsmonumente beschränkt hat, weitet sich deren politische Lesart bereits seit den 90er-Jahren. Neben dem traditionellen Blick auf Rezeption und Nutzung dieses Denkmaltypus im politischen Totenkult wird nun auch die Frage gestellt, inwieweit die Kriegsmonumente als Orte individueller Trauer dienten. Neuere, stärker kulturgeschichtlich geprägte Studien, die seit der Jahrtausendwende erscheinen, brechen dabei die traditionelle Gegenüberstellung von Trauer und Totenkult endgültig …

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