I-23.3

P.J. Wynands, Regionale Konturen des katholischen Wallfahrtwesens: Das Bistum Aachen

📅 2012 📄 15 Seiten

Regionale Konturen des katholischen Wallfahrtwesens: Das Bistum Aachen Von Dieter P.J. Wynands Einleitung: historisch-geografische Voraussetzung Die Wallfahrt, die Reise zu einer bestimmten Kultstätte mit einem besonders dort verehrten Kultobjekt, ist ein menschliches, keineswegs nur auf das Christentum beschränktes Phänomen. Sie ist Ausdruck einer tief empfundenen Religiosität, die sich mit reiner Innerlichkeit und Geistigkeit nicht abfindet, sondern zum sinnlichen Ausdruck drängt. Viele Menschen wissen darum, dass sie auf dem Weg durch Zeit und Raum sind. Ausgehend von der sinnlich-geistigen Natur des Menschen und vom sinnbildhaften Verständnis der Reise wird sogar von einer „viatorischen“ Existenz des Menschen, von einem Wanderer zwischen beiden Welten, gesprochen, der einen Heilsweg beschreitet und sich als Glied des wandernden Gottesvolkes versteht. Aus der Überzeugung heraus, dass Gott an bestimmten Orten besonders geneigt ist, die Bitten der vertrauensvoll Flehenden selbst oder durch die Mittlerschaft der Heiligen zu erhören, suchten Christen als Ausdruck ihrer Frömmigkeit diese meist durch Reliquien …

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