I-19.5

Kreutzer, Krankenpflege als christlicher Liebesdienst

📅 2016 📄 22 Seiten

## **I - 19.5 Krankenpflege als christlicher „Liebesdienst“ - Arbeits- und Lebensalltag Diakonissen, 1945-1980** VON SUSANNE KREUTZER Eine „gute“ Schwester - so lautete Anfang der 1950er-Jahre die selbstverständliche Annahme - verstand ihre Tätigkeit nicht als Beruf, sondern als Berufung; nicht als Arbeit, sondern als Dienst. Noch dominierten die großen MutterhausSchwesternschaften der Caritas, Inneren Mission und des Deutschen Roten Kreuzes das Berufsfeld „Krankenpflege“ in Westdeutschland. Mit dem Eintritt in die Schwesternschaft verpflichteten sich die Frauen, ihr Leben ganz in den Dienst der Schwesterngemeinschaft und der Arbeit am kranken und bedürftigen Menschen zu stellen. Dafür erhielten sie eine Ausbildung und eine zugesicherte lebenslange Versorgung. Außerdem genossen die Frauen gesellschaftlich einen sehr hohen Respekt. Eine Schwester galt als etwas Besonderes. Ihr sollte mit „Achtung, Ehre und Dank“1 begegnet werden. Dieses Pflegeverständnis geriet ab der zweiten Hälfte der 1950er-Jahre massiv unter Druck. Mit den Fortschritten in der Medizin änderten sich die Anforderungen an das …

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