I-14.11.10

Ramsel, Rituelle Beschneidung von Jungen. Interdisziplinäre Perspektiven

2014 14 Seiten

Rituelle Beschneidung von Jungen. Interdisziplinäre Perspektiven Von Carsten Ramsel Martin Langanke, Andreas Ruwe & Henning Theißen** (Hg.) **Rituelle Beschneidung von Jungen Interdisziplinäre Perspektiven Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2014 282 Seiten Die Herausgeber, Martin Langanke, Andreas Ruwe und Henning Theißen, erheben im Vorwort ihres Sammelbandes den Anspruch, dass die Beiträge eine „interdisziplinäre fundierte Urteilsbildung über die rituelle Beschneidung“1 nicht einwilligungsfähiger Jungen ermöglichen solle. Neben der rechtlichen Klärung sei damit auch eine ethische Orientierung möglich. Gemäß dieses Anspruches werde ich meine Bewertung der einzelnen Beiträge und des Sammelbandes nach einem inhaltlichen Exzerpt vornehmen. Martin Langanke, Rituelle Beschneidung von Jungen in ethischer Perspektive Der Text von Martin Langanke dient der wissenschaftlichen Einführung. Er gibt keinen Einblick in den Ablauf der Diskurse über die rituelle Beschneidung von Jungen, sondern stützt sich ethisch-normativ auf zwei Prämissen. 1. räumt Langanke der Legitimität Vorrang vor der Legalität ein, und 2. geht er vom Recht der körperlichen Unversehrtheit des …

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